Impulse für Flow, Fokus und Selbstermächtigung
Willkommen im Klarfinderin-Blog. An der Schnittstelle von solider Business-Struktur und intuitiver Tiefe teile ich Gedanken, Erfahrungen und Werkzeuge. Entdecke, wie du unbewusste Muster durchbrichst, klare Entscheidungen triffst und deine persönliche wie unternehmerische Vision in die Wirklichkeit bringst.

Wut und der Treibstoff der Spiralkraft
„Kinder, die was wollen, kriegen auf die Bollen.“ Der Spruch meines Vaters, wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe und es nicht bekommen sollte. Was hat das mit mir gemacht? Ich war ja machtlos gegen sein Veto.
Nein, er hat mir nicht auf die Bollen gegeben! Aber dennoch hat es mich in eine Gefühlswelt katapultiert, die erfüllt war von Wut, Rachegedanken und „Dem zeig ich es! Ich werde…. “ und schäumte vor Wut. Die Rachegelüste habe ich nie ausgelebt, der Wut keinen Kanal gegeben, stattdessen begonnen, meine Puppe zu verhauen und meine Fingernägel abzubeißen.
Mein Leben hat mich durch so manches Tal geführt und jedes Mal dachte ich „Denen werde ich es zeigen!“ und machte stattdessen eine Faust in der Tasche. Auch so ein Spruch, den meine Mutter allerdings nutzte, um mich „auf Spur zu halten“.
Wut war unerwünscht.
Ein braves Mädchen wird nicht wütend.
Und so ging es mir immer wieder, dass ich diese zutiefst verinnerlichten Sprüche meiner Kindheit auslebte.
Doch die Unzufriedenheit mit meiner Lage sammelte sich in mir. Und der Wutpegel ist gestiegen. Am Ende wurde ich sogar krank davon.
Heute Morgen beim Frühstück gingen mir genau diese Dinge durch den Kopf. Es ging zunächst gar nicht um die Wut, die sich tief vergraben und sogar verschiedene Masken aufgesetzt hatte.
Ich dachte darüber nach, wie kann ein Mensch seinen Lebensweg drehen? Es gibt Kosmische Gesetze und eines davon ist das Gesetz der Polarität. Ich habe dazu eine Vorstellung von einer Spirale. Am einen Ende der Spirale befindet sich die Fülle des Mangels.
Diametral entgegengesetzt liegt die Fülle der Fülle. Die Fülle des Mangels will keiner, die Fülle der Fülle will jeder. Aber nicht jeder lebt im Mangel und nicht jeder lebt in der Fülle.
Aber Fakt ist, dass jeder von uns auf einer dieser beiden Achsen schwingt. Mehr oder weniger hoch oder niedrig. Wenn ich unbedingt auf die Seite der Fülle der Fülle will.. ja, dann kommt der Spruch meines Vaters zum Zuge! Denn es gibt da den Punkt, den wir aus der Lehre über den Magnetismus kennen.
Den Punkt, an dem der Plus-Pohl und der Minus-Pohl genau „umkippen“ und sobald wir an diesem Punkt ankommen, werden wir zurück geworfen. Kein Wunder also, dass „die Armen“ immer arm bleiben und „die Reichen“ immer Reich. Oder??
Ja! Oder!! Denn es gibt diejenigen, die diesen Punkt überwinden. Sie schwingen sich ein und erreichen das andere Ufer. Die Frage ist, wie sie das tun.
Wie komme ich auf die andere Seite der Fülle? Wie komme ich an die Macht, diesen Punkt, an dem ich bisher immer zurück geworfen wurde, zu überwinden?
Ich kenne so viele Frauen, die sich immer wieder neue Ziele gesetzt haben, endlich ihr Traumleben zu führen, endlich ihr Business zu starten und genau an dem Punkt, an dem sie loslegen müssten, zögern sie, straucheln und geben den Plan auf. Um nach einiger Zeit doch wieder mit einer neuen Idee zu starten und die vertraute Runde der Frustration zu wiederholen.
Und genau hier greift die Wut!
So lange ich daran glaube, dass ich „auf die Bollen kriege“, wenn ich was erreichen will und so lange ich „die Faust in der Tasche mache“, wenn ich an Grenzen stoße, so lange kann ich meine Träume nicht leben und so lange kann ich nur immer wieder in die Fülle des Mangels, wie immer er sich in meinem Leben auch ausgestaltet, zurück geworfen werden.
Um den Punkt zu überwinden, der mich immer wieder zurück wirft, muss ich für Treibstoff sorgen.
Einen Treibstoff, der machtvoll genug ist, mich über diese gefühlt unsagbar kraftraubende Schwelle zu tragen.
Erinnern wir uns doch einfach an die unverstellte und unverbogene Kraft, die wir in uns fühlten, als uns versagt wurde, auf DIESEN Baum zu klettern, DIESE Puppe zu bekommen, DIESE Markenhose kaufen zu dürfen. Genau diese Kraft lebt noch in mir und genau diese Kraft erlaubt mir, mich zu ermächtigen und genau DAS zu tun, was ich will, um meine Träume zu realisieren.
Dabei ist es ganz egal, ob ich beruflich etwas erreichen will, mein Business pushen oder mir ein neues Teil kaufen will.
Wut ist nicht schlecht. Wut wird schlecht geredet, um die Kontrolle zu behalten über den Wütenden.
Wut ist eine so machtvolle Energie, eine so starke Antriebskraft, wenn sie in die Richtung geleitet wird, die mir nützlich ist, um meine Ziele zu erreichen.
Damit meine ich nicht aggressives Durchsetzen meines Willens und dabei die Grenzen meiner Mitmenschen zu überrennen.
Ich meine damit, dass die Wut mir die Kraft verleiht zur Selbstermächtigung und zielgericht eingesetzt die Dynamik freisetzt, die ich benötige, um dahin zu gelangen, wo ich sein will.
Hand aufs Herz: Kennst Du dieses Gefühl der „Faust in der Tasche“ auch?
Und wie oft blockiert es Dich, wenn Du für Dein Business oder Deine Träume losgehen willst?
Schreib einen Kommentare, wenn Du das kennst oder erzähl mir, was das mit Dir macht – ich bin sehr gespannt auf Deine Geschichte!

Selbstreflexion als Fundament für nachhaltiges Business
Echte geschäftliche Klarheit entsteht nicht durch blinde Geschäftigkeit, sondern durch bewusstes Innehalten. Die regelmäßige Reflexion deiner Motive und Blockaden deckt auf, an welchen Stellen du dich selbst sabotierst. So schaffst du ein stabiles kaufmännisches Fundament, das deinem inneren Wert entspricht und dir dauerhafte Souveränität schenkt.

Intuitive Klarheit für mutige Entscheidungen
Warum zögern wir oft an der Schwelle zum nächsten großen Schritt? Ein klarer Weg zur Entscheidungsfindung verbindet analytische Struktur mit intuitivem Gespür. Wenn du lernst, deiner inneren Stimme zu vertrauen und rationale IT- und Projektmanagement-Strukturen zu nutzen, weicht das Zaudern tiefer Gelassenheit und unerschütterlicher Entschlossenheit.